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So, liebe Foris,
da Frauchen mal wieder nicht die richtigen Worte findet, habe ich ihr einfach
diktiert, wie ich das Ganze gesehen habe:
Zunächst der vor jeder längeren Fahrt übliche Streß daheim: Frauchen rennt
durchs Haus, Treppe rauf, Treppe runter, in den Keller und zurück, um alle
Sachen zusammenzutragen, die Zweibeiner so benötigen, wenn sie ihre angestammte
Höhle für mehr als 2 Stunden verlassen. Ich habe diesen Trubel in der mir
eigenen Ruhe verschlafen, unser Besuchshund Lilly, ein Fehlfarbenberner (auf dem
Gruppenfoto ganz links unten neben mir), ist nicht so gelassen und wurde
zunehmend nervöser. Schließlich mußte ich kurz und laut einschreiten, damit
sie sich auf ihre Decke legte und nicht mehr ständig herumzappelte. Macht einen
ja ganz wuschig!
Es regnete.
Wir fuhren endlich mit 2 Stunden Verspätung los. Ist nichts Neues, Frauchen hat
immer zuviel zu tun und zuwenig Zeit. Von mir aus hätte sie nur meine Decke und
meinen Napf mitnehmen brauchen, alles andere, einschließlich Stressbolzen Lilly, hätte zuhause bleiben können... Aber es geht ja nicht nach mir!
Hätte ich gewusst, daß die Fahrt soooo lang ist, wäre ich nicht eingestiegen.
Das zooooog sich... Wenigstens hat Frauchen ein paar Pausen eingelegt, sonst wär
es nicht zu ertragen gewesen! Dabei bin ich an lange Fahrten ja gewöhnt,
Frauchen hat oft so kuriose Vorstellungen von Freizeitgestaltung. Ich sage nur:
Wandertage im Harz...
Nach 6 Stunden Fahrt über stark befahrene Autobahnen und in strömendem Regen
kamen wir endlich am späten Abend an. Die Zweibeiner sagen ja: "Je später
der Abend, desto schöner die Gäste", und in diesem Sinne ließ Frauchen
sich wohl soviel Zeit.
Am Parkplatz wurden wir bereits erwartet. Empfangskomitee mit Taschenlampe, doch
kein roter Teppich weit und breit. Ungehörig ist das! Da komme ich von soweit
her und muss über schlammige Pfade zu einer Hütte wandeln, in der ich dem
Erstickungstod durch blauen Dunst ausgesetzt werde! Nee, nee, ich fasse es
nicht! Lilly ist gleich an mir vorbei gezischt und hat in Nullkommanix
herausgefunden, welcher der anwesenden Zweibeiner etwas Essbares dabei hatte.
Die hat sie dann sehr dreist angebettelt, obwohl sie keinen einzigen davon
kannte. Die hat aber wirklich gar keinen Stolz! Was findet Frauchen bloß an
ihr?
Übrigens: es regnete.
Ich begrüßte alle huldvoll und erklärte Frauchen dann, dass ich nun doch gern
in mein Bett wollte. Gini, die ich Schon im September kennen gelernt und gleich
wiedererkannt hatte, hatte hier die Schlüsselgewalt und zeigte uns die freien Hütten.
Natürlich konnte Frauchen sich nicht gleich entscheiden. Die eine Hütte zu
klein, in der anderen keine Heizung. Die dritte Hütte war ihr dann recht. Mir wär
es egal gewesen, Lilly ebenfalls. Die ist überall zuhause, wo ihr Essen
serviert wird, mir ist das nicht ganz so wichtig. Ich brauch nur einen warmen
Schlafplatz.
Es regnete....
Frauchen richtete sich ein, indem sie wieder einmal hin- und herrannte:
zumautoindiehüttezumautoindiehüttezumautoindie hütte usw. Endlich bekamen wir
Abendessen, die Decken lagen bereit. Doch statt nun Ruhe zu geben, wollte
Frauchen nochmal zu den anderen Zweibeinern. Wir konnten sie ja nicht allein in
die Dunkelheit gehen lassen, also begleiteten wir sie. Sie hockte noch
geschlagene 2 Stunden mit den anderen Menschen beisammen, Lilly bettelte sich
durch (dabei hatte sie doch mindestens noch die Hälfte meiner Portion zu ihrem
eigenen Abendessen aufgefuttert. Ist ja peinlich sowas! Aber Lilly kennt keine
Scham, sie hat sich auch Samstag und Sonntag so ausgehungert aufgeführt.
Frauchen wurde mehrfach angeraten, uns besser zu füttern).
Bevor ich es vergesse: es regnete auch am Samstag...
Wir frühstückten, es regnete.
Die Wanderung ließen wir auf meinen Wunsch hin ausfallen, es regnete und ich
bin schließlich nicht mehr die Jüngste. Der gestrige Tag war anstrengend und nass
genug. Die meisten Vierbeiner streiften im Dorf umher, doch ich zog es vor,
auf meiner Decke zu liegen und mich auszuschlafen. Lilly spazierte draußen
herum, mit der Folge, dass sie pudelnass wurde, denn es regnete immer noch. Am
Nachmittag fuhren wir mit Frauchen ein wenig durch die triefende Eifel, schauten
uns die Burgen in Niedermanderscheid an und liefen einen herrlichen Waldweg
entlang.
Es regnete nicht. Es hagelte.
Frauchen nannte das Wetter "Sonnenschein flüssig und in Stücken".
Wir blieben fröhlich, es gibt kein schlechtes Wetter. Wir haben immer die
richtige Bekleidung, im Gegensatz zu den Zweibeinern.
Im Wesentlichen verlief der Abend wie gehabt: Trockenrubbeln soweit möglich,
Abendessen, den anderen Gesellschaft leisten. Einige der Kerle mussten sich
raufen, nichts Außergewöhnliches. Lilly und einige andere Vierbeiner hatten
Stellung vor der Küchentür bezogen, später belagerten sie den Grill. Frauchen
fürchtete schon, es werde noch gegrillte Hundenasen geben und brachte uns beide
vorsorglich in unsere Hütte. Gott sei Dank, endlich Ruhe, Wärme und ein
trockenes Plätzchen!
Am Sonntagmorgen regnete es --- nicht!!!!
Aber nun hatte Frauchen wieder keine Zeit, weil sie ihren ganzen Krempel ins
Auto packen und saubermachen musste. Lilly und ich blieben draußen und amüsierten
uns noch ein wenig. Schließlich stellten wir uns (fast) alle zum Gruppenfoto
auf, Frauchen klüngelte noch hier und da herum, dann ging es noch kurz an das
Meerfelder Maar und -
es begann zu regnen!
Die Heimfahrt dauerte nur 5 Stunden. Wir brachten Lilly noch zu ihrer Familie
und dann war endlich Ruhe! Kann mir einer plausibel erklären, warum Frauchen so
einen Aufriss macht, um mit anderen Menschen zusammenzukommen? Als hätte sie
hier nicht genug Kontakte!
So, das soll es nun gewesen sein, ich hoffe, Ihr könnt Euch jetzt ein Bild vom
Hüttendorf Manderscheid in der eigentlich doch sehr schönen Eifel machen.
Liebe Grüße, Eure Iza
Mein Erlebnis von Manderscheid
Wir sind am Freitag Abend angekommen, waren mal nicht die letzten *gggg
Nun, Freitag konnte man nicht so viel sehen, es war ja schon dunkel.
Wir haben Freitag Abend schön gemütlich zusammengesessen und es hat mich gefreut,
das ich einige mal nach langer zeit wieder gesehen habe. Es hat mich auch sehr
gefreut, das ich noch ein paar neue kennen lernen durfte.
Die nacht von Freitag auf Samstag verlief bis auf einen Zwischenfall sehr ruhig. Ich musste nachts noch mal aufs WC, Ich raus aus der Hütte, meine Hunde schneller mit raus als ich die Tür zumachen konnte. Ich war nicht die einzige, die zur später Stunde zum WC musste *gggg. Als ich vom WC kam, wollte ich meine Hunde einsammeln und wieder schön in meinem bett huschen. Kia war sofort da, aber Garry war weg.........
Ich habe Kia erst mal auf die Hütte gebracht, dann los, Garry suchen!!!!! Mitten in der nacht, ich wusste nicht, wo welcher weg hinführte.....
Gerufen, gepfiffen; kein Garry. Anke war zu dieser späten
Stunde auch noch unterwegs, Sie schickte mir einen Hund, weil sie dachte, es sei
mein Garry (den habe ich hin und wieder nicht erkannt, da er und Ramses ziemlich
gleich aussehen).
Es war aber nicht Garry. Es war ein Hund von Gregor (nämlich Ginja - Anm.
Gregor). Ich weiter rumgelaufen, kein Garry zu sehen. Irgendwann nach ein ein
paar Minuten habe ich denn mal bei Gregor vorsichtig an die Hütte geklopft und
siehe da, er hatte Garry mitgenommen, bzw. Garry hatte sich dort eingeschlichen
*gggg. (Klar, ich war mit zwei Hunden raus und bin im Dunkel auch mit zwei
Hunden wieder rein in die Hütte - einem großen und einem kleineren - Anm.
Gregor).
Wir haben die Hunde getauscht und ich konnte dann beruhigt schlafen gehen *ggg.
Der Samstag begann mit einem leckeren Frühstück. Gegen Mittag sind einige
spazieren gegangen, andere sind an den Hütten geblieben. Jeder konnte so wie er
wollte. Bis auf das Wetter war der Samstag voll ok, wir haben viel gelacht
und viel Spaß gehabt.
Am besten war es am Samstag Abend, als wir meinen Mann Detlev und Wolfgang
beobachtet haben, wie die beiden sich Musik angehört und sich unbeobachtet gefühlt
haben *ggg.
Am Sonntag haben wir erst mal die Hütten geräumt und gesäubert, danach gab es
wieder leckeres frühstück. Einige sind wieder laufen gegangen, die anderen
haben aufgeräumt und nach dem rechten geschaut.
Unsere Hunde hatten das Wochenende sehr viel Spaß
gehabt, wir natürlich noch mehr *gggg. Hm, es gibt eigentlich nichts mehr was
ich noch schreiben könnte, es war ein superschönes Wochenende mit viel Spaß
und guter Laune.
Ich freue mich schon auf die Wiederholung
LG Andrea

Andrea und Garry
Hallo Iza!
Auch ich musste mein Frauchen diktieren, weil sie
nicht wusste, was sie schreiben soll. Dabei ist das doch ganz einfach ! Na ja du
kennst ja die Zweibeiner.
Bei mir war das alles ganz anders. Am Freitag morgen ging auch hier die Hektik
los und ich wusste nicht, was das alles soll. Habe mich nur über die großen
Taschen gewundert.
Dann saßen wir endlich im Auto und ich habe mich riesig aufs Gassi gehen
gefreut. Mein Frauchen stand noch vor der Haustüre neben sich so eine komische
Kiste, wo das Trinken der Zweibeiner drin war. Aber nix mit losfahren !!!! Ich
musste warten und warten.Nach langer Zeit kam Leon mit seinen Frauchen
angefahren und ich wollte gerne raus um ihn zu begrüßen, aber dann ging endlich
die Fahrt los und ich setzte mich bequemer hin.
Freute mich schließlich auf den Wald zum Gassi gehen. Und wir fuhren und fuhren, ich wunderte mich schon, das die Fahrt so lange dauerte. Endlich hielten wir mal an, aber ich muss dir sagen, das war ein komischer Ort, um ein Geschäft zu machen. So laut und ganz viele Autos fuhren da vorbei !!! Mein Frauchen nahm mich an die Leine und ich sollte mein Geschäft an einen Wiesenrand machen, stell dir das mal vor. Ich, die gerne ins Gestrüpp, geht wo das keiner sieht, soll mich in aller Öffentlichkeit da hin hocken und was machen! Sowas aber auch. Na ja, ich musste ja auch ganz dringend und setzte mich auch in die Hocke. Danach ging die fahrt weiter und ich machte erst mal ein Nickerchen auf der Rückbank.
Dann kamen wir an. Ein komischer Ort, nix unser Wald,
es roch so ganz anders, nicht so wie bei uns .
Ich erst mal raus aus dem Auto und mal schauen, wo wir waren. Dann sah ich Garry
und Kia, die ich von Wandern her kannte und sehr mochte und ich begrüßte sie
erst mal stürmisch; habe mich auch sehr gefreut.
Mein Frauchen und mein Herrchen holten erst mal alles
aus dem Auto und ich passte auf, das die beiden nicht ohne mich wieder weg
fuhren. Dann endlich durfte ich auch was fressen, hatte auch einen großen
Hunger. Meiner Zweibeiner gingen in einen Raum, wo es ganz toll am riechen war,
aber ich durfte da nicht rein. So ging das den Rest des Tages. Da es mehrere
Hütten der Zweibeiner gab, musste ich immer schauen , wo einer war. Ging
Frauchen in die eine Hütte, war mein Herrchen und der junge Zweibeiner in einer
anderen Hütte.
Und ich lief alleine hin und her, irgendwann hatte ich die Nase voll und wollte
nach Hause, und lief Richtung Ausgang, um mit den Bus nach Hause zu fahren. Da
rief mich zum Glück mein Frauchen zurück. Ansonsten wäre ich per Anhalter nach
Hause gefahren, war schließlich oft genug alleine.
Abends musste ich mit in die Hütte, weil die kleine Nadine Angst alleine hatte . Bin ja ein guter Wachhund und mein Frauchen wusste das auch. So legte ich mich nah bei Nadine auf den Boden und wartete bis sie einschlief, um mich dann heimlich in Herrchens Bett zu legen. Da war der Geruch mir wenigstens bekannt. Und ich konnte endlich schlafen.
Am nächsten Tag wurde erst mal gefrühstückt und dann sind wir alle durch den großen Wald gegangen, das war interessant, und es roch so ganz anders als bei uns. Dann noch zurück zu unseren Hütten und erst mal was trinken. Dann hatte ich Zeit bis Abends für mich selber, hatte zwar Gesellschaft durch die anderen Vierbeiner, aber bin doch zu schüchtern und hielt mich zurück. Dann das gleich Spiel wie die Nacht zuvor, aufpassen auf Nadine.
Am Sonntag sind wir noch mal eine große Runde gegangen und haben noch gut gegessen. Und zum Schluss hatte ein anderer Zweibeiner wieder so ein komisches Gerät, was auch mein Frauchen immer benutzt, wo man so lange blöde rum sitzen soll und die drückt auf einen Knopf und freut sich auch noch .Ich versuche, mich dann immer zu verkrümeln, hatte aber leider nicht die Möglichkeit. War ja an der Leine. Dieses Gerät hatte mein Frauchen auch die ganze Zeit vor ihrer Nase, anstatt mit mir zu spielen.
Na ja mit dem Wetter hast du Recht, es regnete wirklich ganz viel und ich war auch die ganze Zeit nass. Aber ich war froh, endlich nach Hause zu kommen und freute mich, das wir irgendwann endlich mit Leon nach Hause fuhren, wo ich auf den Sofa endlich schlafen konnte, war ja auch sehr müde. Das siehst du an dem Bild !

Bis dann deine Ginger !
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(c) 2006 Gregor Jonas
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