Kastration ja oder nein?


Immer wieder taucht die Frage auf, ob man seine Hündin kastrieren lassen soll oder nicht.

Hier die mails der Gruppe zu diesem Thema. Es gibt keine besondere Sortierung oder gar Wertung. Die mails geben die Erfahrungen der Mitglieder wieder und erheben nicht den Anspruch auf wissenschaftliche oder medizinische Korrektheit! Die Beiträge sind um die nicht zum Thema gehörende Inhalte gekürzt.

Schreibfehler wurden nicht korrigiert. Wer welche findet, darf sie behalten oder den Besitzern zurückgeben :-))

Wir hoffen, hiermit eine kleine Orientierungshilfe geben zu können. Letztendlich muss jedoch jeder zusammen mit einem Tierarzt seines Vertauens diese Entscheidung selber treffen. Auf Wunsch einer Autorin wurden die Beiträge anonymisiert.


Helft mir mal bei einer schwerwiegenden Entscheidung.
Wir sind am Überlegen ob wir [...] kastrieren lassen oder nicht. Der 
Tierarzt sagt das wäre gut, weil sich dadurch das Krebsrisiko 
schmälert. Er rät davon sie im Alter von 6 Monaten zu kastrieren. 
Isa, unsere Hundetrainerin, würde ihre Hündinnen nie kastrieren 
lassen und wenn es sein muß dann erst nach der ersten Läufigkeit, da 
sonst die Hündin in ihrem Reifeprozeß unterbrochen wird und erstmal 
in der Flegel- und Trotzphase stehen bleibt. Außerdem ist sie der 
Meinung das Krebsrisiko ist höher, wenn Krebs schon bei Vater, 
Mutter oder so vorkam. Wie gesagt es ist meine erste Hündin und ich 
wollte dazu möglichst viele Meinungen hören. Desweiteren könnt ihr 
mir vielleicht sagen wie das so mit der Läufigkeit vonstatten geht? 
Geht ihr da dann nimmer spazieren in den gefährlichen Tagen? Wie 
geht ihr damit um? Blutet sie da sehr? Erzählt mir doch mal aus der 
Praxis.
Würde mich echt drüber freuen!


Hallo zusammen,

ich hab mal eine ernsthafte Anfrage:

[...] und ich waren eigentlich schon recht fest entschlossen, 
unsere [...]in den nächsten Wochen kastrieren zu lassen (ca. 3 
Monate nach der ersten Läufigkeit), da wir 1.) sicher sind, nicht 
züchten zu wollen, 2.) für künftige Läufigkeiten nichts Gutes 
erwarten, weil die erste schon recht heftig war und vor Allem 3.) 
ihr Krebs-Risiko mindern möchten.

Nun kommen neue Bedenken auf, weil [...]gehört hat, daß außer 
einer möglichen Wesensveränderung auch das Wachstum nach einer zu 
frühen Kastration gehemmt würde. Nun stehen wir wieder da mit 
unserem angelesenen und abgelauschten Halbwissen...

Ich persönlich kann mir das mit der Wachstumshemmung zwar nicht 
recht vorstellen, aber Männer können sich ja vieles nicht 
vorstellen, wenn es um Frauenfragen geht...

Deshalb will ich Euch einfach mal bitten, in wenigen Sätzen Eure 
Erfahrungen mit der Kastration von Berner-Hündinnen zu berichten,- 
positive wie negative, damit wie uns ein besseres Bild machen können.

Schon jetzt recht herzlichen Dank.


P.S. [...] grüßt ausnahmsweise nicht. Wir erzählen unserem Hund ja 
nicht Alles;-) 


Hallo an alle, die kastrierte Hündinnen haben!

Könnt Ihr mir sagen, was Ihr für Erfahrungen gemacht habt, als
Eure 
Hündin kastriert wurde? Was kann ich im Vorfeld schon tun, worauf
muß ich achten usw.?

Leider hat der homöopatische Wirkstoff PULSATILLA bei Angie nicht 
gewirkt, was ja auch einige bei ihren Hündinnen feststellen
mußten. 
Bei anderen war die Wirkung ja super. Nun, ein Versuch war es Wert, 
so sagte auch die Tierärztin. 

[...] ist nach jeder Hitze scheinträchtig und ich habe den Eindruck, 
dass es von mal zu mal schlimmer wird. Jetzt meint die TÄin, ich 
solle über Kastration nachdenken. 
Zur Info: [...] ist im April 5 Jahre geworden.

Könnt Ihr mir was dazu schreiben?


zu deiner Frage! 

Wie du vielleicht weißt haben wir [...] letztes Jahr im August kastrieren lassen, sie war also 2,5 Jahre jung. Wir haben dies aus dem Grunde getan, weil wir ja, wie du weißt noch einen zuchttauglichen Rüden haben.Da [...] [...] ja ankören lassen wollte u. ich gelinde gesagt keine Lust hatte mich zwischen vielleicht 80 kg geballter Bernerlust zu schmeißen. Die OP hat sie supergut überstanden, überhaupt keine Probleme gehabt. Vom Wesen her finde ich ist [...] etwas zickiger geworden (kann natürlich auch vom Abschluß des Wachstums (bei Bernern liegt das um die 3 Jahre) liegen) und ihr Fell ist wesentlich dichter und länger geworden. Du siehst also, alles Dinge die nicht unbedingt als negativ zu betrachten sind. 

Eure [...] ist 1 Jahr und ich habe auch schon gelesen, daß mit einer Kastration in so frühem Alter eine Hündin in der Entwicklung stehen bleibt (die Rüden natürlich auch). Soweit ich weiß werden in Amerika die Hunde deshalb so früh kastriert damit sie ihr "Welpenanblick" nicht verlieren. Es ist auf der anderen Seite aber auch richtig, daß wenn ihr [...] so früh kastriert das Krebsrisiko enorm gemildert wird. Wie sieht es denn aus wenn ihr sie erst nach der nächsten Hitze kastrieren laßt?? Habt ihr mit eurem TA schon drüber gesprochen??? Und last but not least, sprecht doch mal mit [...] drüber. Glaub mir [...] hat ein enormes Wissen was Hunde angeht. Also wenn ich irgendwo Prob. hatte habe ich natürlich in der Liste und auch [...] gefragt.

Letztendlich müßt ihr für euch u. [...] alle Pro u. Contra abwägen und dann eure Entscheidung treffen. Wir hier u. eure Freunde können euch nur ihre Meinung dazu mitteilen u. entscheiden müßt ihr. Das ist halt so und fällt oft genug nicht immer leicht (ich spreche da wirklich aus Erfahrung)!!

Liebe Grüße 


unsere [...] sollte auch kastriert werden, nur mein Männlein hat sich mächtig gesträubt. Alles hat er ins Feld geführt: Beibehalten des Babyfells, Harn-Inkontinenz, Wesensveränderungen, Gewichtszunahme, OP-Komplikationen, wann ist der richtige Zeitpunkt?, ....nichts hat er ausgelassen, um mir die Entscheidung schwer zu machen! Unser Tierarzt hat mich ausführlich beraten und auf jeden Fall zugeraten! Dann bekam sie 4 Wochen nach ihrem ersten Geburtstag, ca. 3 Monate nach der ersten Läufigkeit plötzlich starken Durchfall aufgrund einer vereiterten Gebärmutter. Sie ist noch am gleiche Tag operiert worden und ich konnte mir alle weiteren Gedanken über das Thema Kastration sparen. Plötzlich waren alle evtl. Nebenwirkungen schietegal, Hauptsache unser "Baby" wird wieder gesund! Harnträufeln, Babyfell, Zickiges Wesen, Gewichtszunahme, mit allem hätten wir leben können, nur nicht ohne unser "[...] ".
Keine einzige Nebenwirkung ist eingetreten, mit dem Wechsel vom Sommer- zum Winterfell hat sie plötzlich ein ganz erwachsenes Aussehen bekommen, felltechnisch, und kurz vor Weihnachten hat sich auch der Körperbau weiter ausgeformt. Man konnte fast zusehen, wie sie "erwachsen" wird, aber nur äußerlich!!!!
Die Narbe wurde etwas verlängert, um den vorhandenen Nabelbruch (das Thema hatten wir ja auch schon mal) mit zu versorgen. Sie hat alles ohne Probleme überstanden! Unser Doc hat sie des Abends nach der Sprechstunde operiert und wir konnten sie gegen 23 Uhr wieder mitnehmen, da wurde die erste Nacht natürlich lang! Bin mit meinem Kissen und Decke immer hinter dem Hund hergewandert, um den kleinen Körper nicht auskühlen zu lassen. Obwohl ich wußte, daß sie keine Schmerzen hat und das Gewinsel kommt durch das Ausschleichen der Narkose, hat es mir das Herz zerrissen, sie weinen zu hören!!! Aber auch diese Nacht ging zu Ende und am nächsten Tag ist sie schon ganz brav zum Pipimachen in den Garten gegangen. Dann klappte nach der OP Stuhlgang nicht mehr! Also wieder zum TA, aber dies war das kleinste Problem, obwohl ich dachte, na.... ist da etwas falsch zusammen genäht worden???
Alles wenn und aber war umsonst, aber man sollte sich schon über das eine oder andere Risiko im Klaren sein. Harnträufeln kommt ganz selten vor, aber kann- und auch die OP selbst birgt natürlich Risiken! Gewichtszunahme oder Wesensveränderungen haben wohl eher im Verhalten des Besitzers ihren Ursprung! Ich selbst habe ein gutes Gefühl, wenn ich weis, es ist ein großer Schritt getan, um das Krebsrisiko zu minimieren und ich kann über die anderen Hundebesitzer schmunzeln, wenn sie mal wieder über ihre läufigen Hündinnen klagen! Tragt Eurem TA Eure Bedenken vor und besprecht in Ruhe alle unklaren Punkte, informiert Euch und fragt, was das Zeug hält!!! Eure Stimmung übertragt sich auf [...] !! Je ruhiger Ihr an die Sache herangeht, um so ruhiger wird auch die Maus sein! Also, je besser Ihr informiert seid, um so gelassener und ruhiger seid Ihr auch (wenn man das überhaupt in dieser Situation sein kann), und das braucht Eure kleine Maus! Hektische und panische Zweibeiner können der frisch operierten Maus nicht die Ruhe geben, die sie zum gesundwerden braucht!


In einer anderen Liste die sich mit Hundezucht beschäftigt wurde von Frühkastrationen abgeraten.

Dort plädierte man für eine K. frühestens nach der 2 . Hitze.
das empfehle ich den Leuten auch immer, dann sind die Tiere ja so ungefährt 1 1 /2 . 

In Amerika sind sie so früh dran, weil es natürlich sehr lästig ist.
Da wird dann eben kastrieret schluß aus.
( Ich habe gerade 2 läufige Hündinnen und einen abgeknallten kastriereten Rüden hier rumlaufen )

Einem Berner der ja Spätentwickler ist sollte man die 1 / 1/2 Jahr zubilligen.


Zur Kastration:
Wir haben unsere [...] vor knapp 2 Monaten kastrieren lassen und es 
ist alles problemlos gelaufen. Allerdings war sie grad 13 Monate 
alt, hatte also nur eine Läufigkeit vorher.

Im Vorfeld kannst Du da wenig tun, außer auf den richtigen Zeitpunkt 
zu achten. Das ist die Mitte des Zyklus, also ziemlich genau 
zwischen zwei Läufigkeiten. Dann funktioniert die Hormonumstellung 
problemloser. 

Danach braucht [...] natürlich viel Ruhe (nicht wundern, wenn sie 
ein oder zwei Tage nach der Narkose nicht frißt) und insgesamt 10 
Tage Schonung (nicht toben, nur an der Leine raus, usw.). Was den 
Schutz der Wunde betrifft: Vergiss diese blöden Halskrausen, die 
sind eine unnötige Quälerei. Es gibt wunderbare 'Kleidchen' die den 
ganzen Bauchbereich schützen (sowohl vor dem Ablecken der Wunde, als 
auch vor Berührung durch scharfe Grashalme, etc. beim 
Spazierengehen). Die werden an vier Punkten (Hals, 2 x Rücken und 
knapp überm Rutenansatz) obenrum per Klettverschluss zugemacht. Die 
kennen leider viele Tierärzte nicht. Frag Deinen TA rechtzeitig 
vorher danach. Falls es die nicht gibt, kann ich Dir eins von meiner 
TÄ besorgen. 

Soviel zum praktischen Teil.

Bedenklich ist natürlich, daß [...] schon 'eine Dame in den besten 
Jahren' ist, also schon 7 oder 8 Hitzen hinter sich hat. 
Du weißt sicherlich, daß das Risiko einer späteren Krebserkrankung 
nach einer Kastration mit jeder vorherigen Läufigkeit drastisch 
anwächst (2% nach der ersten, 20% nach der zweiten und über 40% nach 
der dritten Hitze...und den Rest der Liste hab ich mir leider nicht 
gemerkt).
Da solltest Du auf jeden Fall kritiscch nachfragen, da es eine 
schwierige Abwägungsfrage ist, welches Risiko das größere ist (Krebs 
oder die gesundheitlichen Folgen der Scheinschwangerschaften).
Ich weiß nicht, wie vertrauenswürdig Dein TA ist. Wenn auch nur der 
Hauch eines Verdachts besteht, daß er vielleicht in erster Linie an 
der (recht teuren) OP verdienen will und weniger an [...] denkt, 
würde ich in jedem Fall noch einen zweiten TA befragen.

Aus diesem Grund kann ich übrigens allen Hündinnen-Besitzern, die 
nicht züchten wollen, nur sehr zuraten, ihre Kleinen Süßen 
rechtzeitig, also möglichst nach der ersten Hitze, kastrieren zu 
lassen. 

So. Das wars, was ich mit meinem Laienwissen zu der Frage beitragen 
kann. Ich wünsche Dir, daß Du genügend weitere Hilfe findest um die 
richtige Entscheidung zu treffen.

Viele Knuddler an [...] ,
Gruß  ('haaalooh angie, richtig blöde is das nach dieser 
Narkose! Von dem Rest merkst Du fast nix, aber wenn Du dann total 
betüddelt gegen jeden Stuhl läufst, das is echt ätzend! Und zehn 
Tage an der Leine sind auch gemein! Aber geht auch alles vorbei.' 
wwPff) 


also ich hab das mit dem Krebsrisiko irgendwie anders verstanden:

ich hab immer geglaubt, das Risiko einer Bernerin an Krebs zu erkranken steigt generell mit jeder Hitze und habs nicht mit später Kastration verbunden. 
Jetzt kenn ich mich überhaupt nimmer aus :-)
Aber unsere [...] wurde ja auch schon nach der 1. Hitze kastriert, so stellt sich für mich das Problem nicht.


prinzipiell ist es durchaus möglich, daß ich derjenige bin, der da 
was falsch verstanden hat, weil ich im entscheidenen Moment mal 
wieder auf meinen Ohren gesessen hab. Du weißt ja: Männer und 
zuhören;-)

Aber die Theorie mit dem generellen Ansteigen des Krebsrisikos 
gefällt mir ganz und gar nicht. Sie würde ja bedeuten, daß absout 
alle Hündinnen, die nicht früh kastriert wurden, einem gigantisch 
hohen Krebsrisiko ausgesetzt wären (Raten über 80% oder so).
Außerdem wäre mir in diesem Fall nicht plausibel, warum Tierärzte 
von einer OP in höherem Alter eher abraten, wenns denn eh keinen 
Unterschied mehr macht.

Aber wenn Du das genau wissen willst, müßtest Du doch noch mal 
jemanden fragen, der sich da wirklich auskennt.


das Risiko an Gebärmutter- oder Brustleistenkrebs zu erkranken, lässt sich durch eine Kastration nur vor bzw. nach der ersten Läufigkeit erheblich verringern.

1. Das Risiko eventuell später auftretender Mammatumoren (Brustkrebs) ist bei unkastrierten Hündinnen siebenmal höher als bei solchen, die vor der ersten Läufigkeit kastriert worden sind. 

2. Wird eine Hündin zwischen der ersten und der zweiten Läufigkeit kastriert, so ist das Brustkrebsrisiko nur noch dreimal geringer als bei nichtkastrierten Hündinnen. 

3. Wenn eine Hündin erst nach der zweiten Läufigkeit kastriert wird, ist die Gefahr für die Entstehung von Brustkrebs fast gleich gross wie bei nichtkastrierten Hündinnen. 



Das Krebsrisiko kann bei [...] also nicht mehr durch eine Kastration verringert werden. Natürlich gibt es weitere Vor- und Nachteile, die für oder gegen eine Kastration sprechen. Dies muss jeder individuell für seine Hündin entscheiden.


wo wir gerade bei so unschönen Themen wie Gebärmutter- oder 
Brustleistenkrebs sind, da habe ich mal eine Frage: 

O.K., ich oute mich jetzt mal als nicht wirklich gut informierte 
Bernerbesitzerin, aber einige Bernerbesitzer sind doch der 
Überzeugung, daß man eine Hündin vor der Kastration unbedingt einmal 
decken lassen sollte. Ist da eigentlich was dran?

Unser Tierarzt ist der Meinung, daß gerade bei Berner Sennen die 
Gefahr des Harntröpfelns nach einer Kastration besteht. Auch sagte 
er, daß je größer das Tier, desto gefährlicher der Eingriff sei. 

Was sagt Ihr dazu?


also wir haben unsere [...] kastrieren lassen, aus dem einfachen 
Grunde das wir ja a). noch einen unkastrierten Rüden haben und b.) 
sie in ihrer Wachstumsphase sehr große Schwierigkeiten mit der 
erblichen Meningithis hatte. Daher war das bei uns nicht die Frage!

Die Kastration ansich war, Gott sei Dank, in keinster Weise ein 
Problem für [...] . Sie wurde Donnerstags morgens operiert, ist dann 
von mir gegen 17.00 h abgeholt worden. Ehe ich mich versah war sie 
schon allein ins Auto gesprungen, ich hatte gar keine Gelegenheit sie 
reinzuheben, was ich ja eigentlich wollte. Dann hat sie sich Zuhause 
noch kurz gelöst und hat dann den Rest des Tages u. die Nacht 
geschlafen. Am nächsten Tag war sie eigentlich recht fit, hat noch 
mehr geschlafen als üblich, sonst war aber nichts. Und am 
übernächsten Tag nach der OP war sie wie immer, so daß die Leute mich 
schon gefragt haben warum sie jetzt doch nicht kastriert sei kicher. 
Sie sprang rum wie immer. An ihre Wunde, die übrigens sehr klein war, 
ist sie nie drangegangen, sie hatte weder ein Pflaster noch eine 
Halskrause. 

Also wie du siehst wir können nur positives berichten, übrigens ist 
das im August letzten Jahres gewesen und sie ist auch nicht 
harninkontinent. Denke mal das man das nicht an der Rasse festmachen 
kann.


bei [...] habe ich anderen hunden gegenüber keine wesensänderung bemerkt. sie kommt mit allen hunden gut aus.
die rüden schnüffeln nach wie vor neugierig, also dürfte das weibliche noch vorhanden sein.


auch [...] hat keinerlei Probleme mit anderen Hunden. Auch Rüden schnüffeln nach wie vor interessiert an ihr rum.


ich kann nur ins selbe Horn stoßen, wie alle anderen auch: Von wegen 
Neutrum!
Gestern haben wir beim Spaziergang wieder diese dorf-bekannte 
zickige Hündin getroffen, die immer alle anderen Hündinnen als 
vermeintliche Konkurenz bösartig anknurrt. Und richtig: Schon auf 20 
Meter Entfernung ging das Geknurre und Leinengezerre los. Zicke 
bleibt Zicke und wir nix wie weg.
Und heute morgen wieder - wie so oft - hat [...] mit zwei ihrer 
Rüdenfreunde durch die Wiesen und im Rhein getobt. Die beiden jungen 
Herren haben sich beide wieder redlich bemüht, ein bißchen bei [...] 
aufzureiten, bis unsere kleine Süße die Faxen dick hatte und 
Ohrlaschen verteilte. Dann ist immer für mindestens 30 Sekunden Ruhe 
bis zum nächsten Versuch;-)

Im Ernst: Die Sache mit dem neutralen Geruch betrifft wohl in erster 
Linie Hündinnen, die - wie in Amerika üblich - schon vor der ersten 
Hitze kastriert wurden. Die bleiben ja dann auch in Verhalten und 
Wesen zeitlebens quasi "Riesen-Welpen". Von später kastrierten 
Hündinnen, die dasselbe Problem haben, habe ich zwar gerüchteweise 
auch gehört, kenne aber keinen einzigen Fall persönlich.

Ist wohl wieder ein Argument weniger gegen die OP:-)

Gruß ('Wie? Ich und kein echtes Mädchen? Nur weil ich 
manchmal raufe wie ein Junge? Niiiee!' wwPff) 


O.K., ich oute mich jetzt mal als nicht wirklich gut informierte 
Bernerbesitzerin, aber einige Bernerbesitzer sind doch der 
Überzeugung, daß man eine Hündin vor der Kastration unbedingt einmal 
decken lassen sollte. Ist da eigentlich was dran?

Das ist völliger Quatsch, und resultiert wohl aus der sentimentalen Annahme das auch Hundemütter sich an ihre Kinder erinnern können. Glaub mir das können sie nicht. [...] weiß das nicht mehr, schon nach einer Woche im neuen Heim sind ihr die Kleinen fremd.
Das ist auch immer das Problem beim Welpentreff :

" Nun sag doch mal deiner Mama guten Tag >> ihr habt euch doch schon so lange nicht mehr gesehen ! " Und [...] ist völlig desinteressiert, und sieht alle nur als Konkurentinnen oder potentielle Liebhaber. ( grins)
Zuchthündinnen werden aber auch nach ihren Zeit nicht kastriert , da durch die Würfe und das säugen sich auch das Krebsrisiko mindert.
Hat mir jedenfalls unser TA erzählt als wir danach gefragt haben, ob wir [...] jetzt noch kastrieren sollten.

Eine späte Kastration wird meistens nur gemacht, wenn die Hündin sich mit maßiv Scheinträchtigkeiten plagt oder zu Gebärmutterentzündungen neigt.

Unser Tierarzt ist der Meinung, daß gerade bei Berner Sennen die 
Gefahr des Harntröpfelns nach einer Kastration besteht. 

Da kann ich dir leider nicht viel zu sagen, von unseren Welpen ist nur eine Hündin kastriert, bei der ist alles O.K.
Ansonsten kenne ich keine kastr. Hündinnen.
Da wissen die anderen sicher mehr.

Auch sagte 
er, daß je größer das Tier, desto gefährlicher der Eingriff sei. 

Was sagt Ihr dazu?

Ganz einfach : OPīs sind immer gefährlich, sogar die Narkose wie sie ja beim Röntgen verwandt wird ist an sich schon ein Risiko.


habe meine [...] letzten Oktober (geschätzt ca. 3 Jahre) kastrieren lassen und
nur positive Erfahrungen gemacht! Ich wollte mit [...] auch nicht züchten und
ich wollte dem Hund und mir die Aufregung der Hitze ersparen. Im nachhinein war
die Entscheidung genau richtig, da sie schon Veränderungen am Eierstock hatte,
die jedoch noch nicht bösartig waren. Habe sie morgens um 9 gebracht und um 12
kam sie mir schon wieder frisch kastriert in der Praxis entgegen. Um 14 Uhr
wollte sie schon wieder spazieren gehen. Nach 10 Tagen wurden die Fäden gezogen
und Lisa konnte wieder toben, schwimmen etc. Ich würde mich jederzeit wieder so
entscheiden. Stressig war die erste Nacht mit dem Trichter, danach war aber
auch das kein Problem mehr.
Die Mutter meines ersten Berners (war nicht mein eigener Hund, habe ich jedoch
als Pflegehund ihr Leben lang betreut) habe ich nach 2 Würfen mit 4,5 Jahren
kastrieren lassen. Auch bei ihr gab es keinerlei Komplikationen.

Beide Hündinnen haben sich im Wesen absolut nicht verändert und sind auch nicht
dick geworden. Auch von Inkontinenz, die bei der kastration von großen Hunden
auftreten kann, sind wir verschont geblieben. Bei [...] muß ich natürlich sagen,
bisher verschont geblieben, da eine Inkontinenz noch bis ca. 1 Jahr nach der
Kastration auftreten kann.

Zum Kastrationszeitpunkt ist zu sagen, dass die Veterinäre in den USA
mittlerweile sogar vor der ersten Hitze kastrieren, da so schon die
Hormonausschüttung durch die erste Hitze unterbunden wird. Von daher denke ich,
dass ihr eure [...] ruhigen Gewissens nach der 1. Hitze kastrieren könnt.

Viele Grüße


ich habe zwar einen Rüden, war letztes Jahr aber auch einem Züchterseminar. Ich kopiere Euch mal meine Mail von damals hierher:
Den Vortrag hielt Frau Dr. Culmsee, Klinik für Haustiere der 
Tierärztlichen Hochschule Hannover. 
Es ging um das Kastrieren der Hündinnen um Krebs vorzubeugen. Sie 
empfiehlt es, nach der ersten Läufigkeit zu machen. Das Krebsrisiko 
steigt zwar, aber sie findet es wichtig, dass die Hündin auch 
hormonell die Chance hat erwachsen zu werden. Das Erkrankungsrisiko 
wenn vor der 1. Läufigkeit kastr. wird liegt bei 0,5%, nach der 1. 
Läufigkeit bei 8%, nach der zweiten L. bei 26%. Danach tritt wohl 
keine Veränderung mehr ein.
Sind, wie gesagt, nicht meine Erfahrungen, aber vielleicht hilft es Euch, eine Entscheidung zu finden.
Viele Grüße,


wir haben unsere [...] vor der ersten Läufigkeit kastrieren lassen.
Da sie zu diesem Zeitpunkt an den Augen operiert werden musste (Folikel 
unter dem dritten Augenlid), haben wir beides gleichzeitig machen 
lassen.

Probleme beim Wachstum können wir nicht bestätigen, da [...] im 
Vergleich zu nicht-kastrierten Hündinnen im gleichen Alter
ungefähr die gleiche Grösse hat. Festzustellen bei Ihr ist einzig, dass sie
im hinteren Rückenbereich stark lockiges (Welpen-)Fell hat, welches
sich nicht entsprechend verändert hat. Wurde auch in Bedburg vom
Richter entsprechend vermerkt. Ansonsten haben wir für [...] nur positive 
NIoten erhalten (Wir sind nur letzter geworden, das [...] einen 
Überbiss hat und somit nicht in die Wertung kam)

Ihr Wesen hat sich ebenfalls nicht negativ verändert. Im Vergleich 
könnte man höchstens sagen, dass [...] (noch) nicht erwachsen
geworden ist. Sie hat den Kopf voller Blödsinn uns ist für jeden Spass
zu haben. Obwohl wir zwar einen ruhigen Berner bestellt haben,möchten 
wir unseren Berner in der Form nicht mehr missen !!!

[...] ist mittlerweile genau 17 Monate alt (15.11.2001).

Gruss


[...] wurde vor ihrer ersten Läufigkeit kastriert und mein Tierarzt hat es nur
auf meinen Wunsch hin gemacht, er wollte lieber eine Läufigkeit abwarten. Da wir aber
schon [...] hatten und er nicht kastriert war, mußte leider [...] "dran glauben"!
Sie wurde zwar etwas fülliger, aber ihre Trägkeit kommt durch das Rheuma und
nicht durch die Kastration und ihr Speck kommt mit Sicherheit von der wenigen Bewegung.
Wir hatten vorher 13 Jahre eine Mischlingshündin und [...] wurde nach ihrer 1.
Läufigkeit kastriert. Sie hat sich danach überhaupt nicht verändert. Mit 10 Jahren wurde
sie zwar inkontinent,bekam dann das Mittel Carniphedrin oder wie auch immer das
geschrieben wird und lebte dann noch 3 Jahre glücklich und zufrieden bei uns.
Die Entscheidung kann euch Niemand abnehmen.

Liebe Grüße


www.bernerportal.de